Untitled Document
 
.
   Themen
.
· Gesellschaft + Kritik
· Kultur + Kritik
· Deutsches + Kritik
· Repression
.
   Newsletter-Abo
.
Name:
E-Mail:


.
   Kapital-Lesekreis
.

Der Kapital-Lesekreis der Gruppe Gesellschaft im Widerspruch
.
   ISF-Prospekt
.

Das aktuelle Gesamtverzeichnis des ISF als PDF-Dokument.
.
   theorie.org
.
.
   Seite durchsuchen
.

.
.
 
Diskussion: Zum Begriff der Geschichte bei Theodor W. Adorno und Walter Benjamin
 
 
Seit Februar 2007 diskutiert die Gruppe Gesellschaft im Widerspruch zwei Texte von Theodor W. Adorno und Walter Benjamin. Im Mittelpunkt steht eine Perspektive auf Geschichte, in der Gesellschaft nie etwas anderes war als eine Zwangsorganisation zum Zweck der "Aneignung fremder Arbeit" (Marx, Manifest der Kommunistischen Partei). Beide Texte, die ersten zwei Kapitel aus den "Reflexionen zur Klassentheorie" von Adorno und "Über den Begriff der Geschichte" von Benjamin, befreien nicht nur die Marxsche Geschichtstheorie aus dem Bann eines gesellschaftlich etablierten Fortschrittsglaubens, dessen historische Komplizenschaft mit dem Faschismus herausgestellt wird. Sie unternehmen zudem erste Ansätze in die Richtung einer Kritik des Marxismus als Philosophie, die den Identitätsbegriff von Hegel in unreflektierter Form aufnahm und das Leiden des Individuums sinnstiftend einem überweltlichen Heilsplan unterordnete. Beide Texte, in den frühen 1940er Jahren verfasst und erst posthum veröffentlicht, können in mehrfacher Hinsicht als programmatisch für die Arbeiten der Kritischen Theorie, insbesondere in Hinblick auf die "Dialektik der Aufklärung" und die "Negative Dialektik", gelesen werden.

Wer sich an der Lektüre und Diskussion beteiligen möchte, kann sich bei uns unter ggiw [at] gmx [punkt] net melden.

Anmerkung: Download der Unterlagen als PDF-Datei

  
 
 
publiziert am Freitag, 13. April 2007
Beitrag per E-Mail versenden druckerfreundliche Ansicht
 
 
Jourfixe: Georg Lukács: Geschichte und Klassenbewusstsein
 
 
Nach dem Erscheinen des ersten Bandes des »Kapitals« von Karl Marx im Jahre 1867 dürfte der ungarische Philosoph Georg Lukács mit seinem Essay »Die Verdinglichung und das Bewusstsein des Proletariats« von 1923 einer der Ersten gewesen sein, der den Marxschen Text nicht bloß als Kritik an den vereinfachenden Erklärungsansätzen der klassischen Volkswirtschaftslehre auffasste. Für ihn war ein Aspekt der Marxschen Theorie von zentraler Bedeutung, der bis heute zu den meistdiskutierten Problemen des »Kapitals« gezählt wird: Die »Lösung des Rätsels der Warenstruktur«. In diesem Kontext erläutert Lukács die Begriffe Krise, Staat und Recht, und versucht zu erhellen, weshalb sich gerade Letzteres für Ökonomen und Juristen als »das große Mysterium« darstellt. Ziel der Sitzung ist die Lektüre und Diskussion des Textauszugs sowie die Hinterfragung der staats- und rechtstheoretischen Grundannahmen von Hans Kelsen und Carl Schmitt aus der Perspektive von Lukács.

Montag, 07. Mai 2007 // 20:00 Uhr // Club Courage // Friedensstraße 42 (Hinterhof) // Münster-City

Anmerkung: Infos: www.jourfixe.net.ms

  
 
 
publiziert am Freitag, 13. April 2007
Beitrag per E-Mail versenden druckerfreundliche Ansicht
 
 
Infostand zum Holocaust-Gedenktag in der Münsteraner Fußgängerzone
 
 
Für den 27.1. (Samstag) organisiert das "Bündnis gegen Rechts" einen Informationsstand anlässlich des Holocaust-Gedenktags in derLudgeristraße (Fußgängerzone). Anbei die Pressemitteilung und der Text des Flugblatts.


weiterlesen...  23770 Zeichen mehr
 
 
publiziert am Freitag, 26. Januar 2007
Beitrag per E-Mail versenden druckerfreundliche Ansicht
 
 
Diskussion: Die Linke und der Antiimperialismus
 
 
Die Gruppe "Gesellschaft im Widerspruch" wird sich in den kommenden Wochen mit dem Thema des linken Antiimperialismus beschäftigen. Aus der Fragestellung heraus, was die Ursachen und Bedingungen für die Herausbildung von nationalistischen und völkisch-antisemitischen Haltungen in der kommunistischen Arbeiterbewegung der 1920er und 1930er Jahre gewesen sind, wollen wir in Hinblick auf das allgemeine Problem gesellschaftlicher Bewusstseinsformen nach dem Grund der Beständigkeit "antiimperialistischer" Argumentationsschemen innerhalb der Linken – auch und gerade nach dem Nationalsozialismus - suchen.

Zur Diskussion stehen dabei folgende Texte:

- Gerber, Jan: Von Lenin zu Al Quaida, in: Prodomo #3
- Adorno, Theodor W.: Reflexionen zur Klassentheorie, in: GS 8, 373ff
- Haury, Thomas: Zur Logik des bundesdeutschen Antizionismus, in: Poliakow, Léon: Vom Antizionismus zum Antisemitismus, Freiburg 1992
- Amery, Jean: Der ehrbare Antizionismus

Wer sich an der Diskussion beteilgen will, kann sich per E-Mail (ggiw [at] gmx [dot ] net) an uns wenden.


  
 
 
publiziert am Dienstag, 19. Dezember 2006
Beitrag per E-Mail versenden druckerfreundliche Ansicht
 
 
Offener Brief des "Bündnis gegen Antisemitismus" zur Veranstaltung mit C. Sigrist am 23.11. im Don Quijote
 
 
Am 23.11. soll im "Interkulturellen Zentrum Don Quijote" Prof. Christian Sigrist, ehemals Lehrender am Münsteraner Institut für Soziologie, einen Vortrag "zum Begriff des Antisemitismus" halten. Sigrist äußerte sich kurz nach dem 11. September 2001 in einem Interview mit der Zeitschrift Contraste zum Nahost-Konflikt, wobei er behauptete, daß es "zu viele Juden in der amerikanischen Politik gibt". Das "Bündnis gegen Antisemitismus" verfasste hierzu einen offenen Brief an die Nutzerinnen und Nutzer des Don Quijote, den wir anbei dokumentieren.


weiterlesen...  10106 Zeichen mehr
 
 
publiziert am Samstag, 18. November 2006
Beitrag per E-Mail versenden druckerfreundliche Ansicht
 
 
Israelfahne als Provokation?
 
 
Am 5.8. suchten die "Freunde Israels Münster" eine Demonstration des "Netzwerk Friedenskooperative" unter dem Motto "Hiroshima und Nagasaki mahnen - stoppt die Kriege im Nahen Osten" in der Innenstadt auf. Als sie die Fahne des Staates Israels zeigten, wurden sie von ca. 50 Veranstaltungsteilnehmern angegriffen. Wie sich die Situation entwickelte, wird in einer Pressemitteilung der "Freunde Israels" dargestellt, die wir hier dokumentieren.


weiterlesen...  8201 Zeichen mehr
 
 
publiziert am Sonntag, 06. August 2006
Beitrag per E-Mail versenden druckerfreundliche Ansicht
 
 
Interview mit Ingo Elbe
 
 
Zum Kapital-Tagesseminar am 22.1.05 interviewte ein Redakteur des Offenen Radio-Kanals den Referenten Ingo Elbe (Rote Ruhr-Uni Bochum). Hierbei wurden in knapp fünf Minuten einige zentrale Aspekte der Marxschen Ökonomie- und Gesellschaftskritik diskutiert.

Anmerkung: Das Interview als MP3 (ca 2,5 MB)

  
 
 
publiziert am Samstag, 19. Februar 2005
Beitrag per E-Mail versenden druckerfreundliche Ansicht
 
.
   Jourfixe 06/07 // Part II
.


07.05.07: Georg Lukács: Geschichte und Klassenbewusstsein

02.06.07: Franz Neumann: Der Funktionswandel des Gesetzes

Infos unter www.jourfixe.net.ms
.
   News
.
· Diskussion: Zum Begriff der Geschichte bei Theodor W. Adorno und Walter Benjamin (13. Apr 2007)
· Jourfixe: Georg Lukács: Geschichte und Klassenbewusstsein (13. Apr 2007)
· Jourfixe: Thomas Hobbes: Leviathan (19. Feb 2007)
.
   Antifa Saar
.
.
   Club Courage Münster
.
.
   www.oajt.de
.
.
   Audio-Files
.
Andrea Woeldike: Freiheit und Wahn deutscher Arbeit

Ingo Elbe: Revolutionstheorie und ihre Kritik bei Marx

Joachim Bruhn: Der Kommunismusbegriff der kritischen Theorie

Joachim Bruhn: Die Einsamkeit Theodor Herzls

weitere Vorträge als MP3-Files finden sich in der Download-Rubrik
.
.




Gruppe Gesellschaft im Widerspruch • Sternstraße 31 • 48145 Münster • ggiw [at] gmx [dot] net